Präsentation

Den Professor mit altbewährten Mitteln überzeugen – Präsentationen im Studium

Bei den Präsentationen wird der Sprung von der Schulbank in den Vorlesungsraum am deutlichsten: hier sind Perfektion, Kreativität und Know-How gefragt. Power-Point hat sich längst zur Grundlage etabliert, kaum ein Vortrag kommt mehr ohne die digitale Präsentationstechnik aus. Die Konsequenz: Kaum ein Zuhörer lässt sich durch endlose Folienreihen noch gewinnen, PowerPoint allein begeistert kaum noch. Der Geheimtipp für überzeugende Präsentationen im Studium lautet daher: „Back to the Roots“! Und einfach mal die inflationär genutzte Technik gegen die Basismittel der Präsentation aus der Schulzeit tauschen! Präsentationen hießen zu Schülertagen noch Referate und waren meist durch eine ordentliche Portion Handarbeit geprägt. Karten, Zeichnungen, Anschauungsmaterial, Grafiken – all das überzeugt auch heute noch und peppt die modernen Präsentationen über den Beamer mit weiteren Impulsen auf. Mittels Flipchart und dickem Marker wird das Prinzip des Citratzyklus in der Biologiepräsentation schnell deutlich, die Zuhörer können die einzelnen Schritte schnell und einfach nachvollziehen. Auf Stecktafeln werden die Pro- und Kontrargumente zur Gentechnik-Debatte pointiert aufbereitet und ermöglichen auch nachträgliche Korrekturen. Und mit Moderationswänden lassen sich interaktive Diskussionen mit der Zuhörerschaft visuell nachzeichnen.

Performance ist die halbe Miete

Der Vorteil liegt in der facetten- und abwechslungsreichen Ansprache durch die Referenten. Die Zuhörer blicken nicht die gesamte Vortragszeit auf die Folien an der Wand, sondern ihre Aufmerksamkeit wird mit anderen Mitteln aus dem klassischen Schulbedarf aus dem klassischen Schulbedarf fortlaufend reaktiviert. Mit unterschiedlichen Präsentationsinstrumenten und verschiedenen Darstellungsformen lassen sich so auch längere Vorträge abwechslungsreich gestalten. Die vielen verschiedenen visuellen Reize halten Kommilitonen und Professoren gleichermaßen bei Laune.

Zurück zu den Ursprüngen

Kurzum: Was in der Schulzeit schon gut funktionierte, führt auch Präsentationen in der Uni zum Erfolg. Daher gilt, einfach mal wieder auf die bewährten Materialen aus dem Schulbedarf zurückgreifen – das zaubert Abwechslung in die trockene Welt der PowerPoint-Vorträge. Außerdem fördert es die eigene Kreativität und hilft dem Referenten sogar dabei, sich das Vortragsthema mit plastischen und visuellen Mitteln zu erschließen.

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