
Nach dem Abschluss ist vor dem Abschluss
Wenn das Studium abgeschlossen ist, kommt zunächst die Erleichterung. Nach der Phase des vielen Lernens und des Prüfungsstresses darf man sich zu Recht auf die Schulter klopfen. Doch eine lange Auszeit sollte man sich nicht gönnen. Denn nun gilt es, die errungenen Qualifikationen für die berufliche Karriere zu nutzen. Bereits mit der Wahl des Studienganges hat man eine Richtung eingeschlagen, in der man auch beruflich Fuß fassen möchte. Bei vielen naturwissenschaftlichen Fächern ist relativ eindeutig, welche Unternehmen man anschreiben wird. Einige geisteswissenschaftliche Richtungen aber bieten einen breiteren beruflichen Spielraum. Doch ganz gleich, welchen beruflichen Weg man eingeschlagen hat, das richtige Unternehmen muss bei der Vielzahl der verschiedenen Stellenangebote erst einmal gefunden werden.
Jobportale finden und nutzen
Der Gang zum Jobcenter nach Studienabschluss ist in jedem Fall notwendig. Hier können erste Informationen gesammelt werden. Die Berufsberater und die Informationszentren bieten einen guten ersten Einstieg in die Bewerbungswelt.
Selbstverständlich hat auch das Internet einen ungemein großen Stellenmarkt zu bieten. Hier den Überblick zu bewahren, fällt nicht leicht. Sinnvoll ist es, sich zunächst gezielt nach den richtigen Stellenportalen umzuschauen. Bei einigen Portalen sollte man sich durchaus ein Profil anlegen. Mittels eines persönliches Profils vereinfacht man die tägliche Suche nach passenden Stellenangeboten. Zusätzlich kann man sich aktuelle Angebote via Mail zusenden lassen und so gezielt mit dem Bewerbungsverfahren starten. Ein besonderer Vorteil solcher Portale wie zum Beispiel Experteer besteht darin, dass dort auch Recruiter von verschiedenen Firmen nach geeignetem Personal suchen, für mehr Informationen kann man hier klicken. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, sich bei der Profilerstellung Gedanken zu machen.
Mit einem gepflegten Profil in den Beruf starten
Auch das virtuelle Profil sollte den Ansprüchen einer klassischen Bewerbung gerecht werden. Das Profilbild sollte in jedem Fall einen gepflegten und professionellen Eindruck erwecken. Wer ein Partybild online stellt, wird eventuell auf sich aufmerksam machen, aber nicht unbedingt positiv beeindrucken. In dem Profil sollten alle Informationen eingetragen sein, die für die gesuchte Stelle relevant sind. Dazu gehören ebenso klassische Informationen wie Schulbildung, universitärer Werdegang und auch neben-universitäre Tätigkeiten. Gleichzeitig sollte ein Profil nicht mit jedem Detail des Studiums ausgefüllt werden. Welche Seminare oder Kurse man besucht hat, interessiert nur, wenn es für die gesuchte Stelle relevant ist.
Sprachkenntnisse sind immer gefragt. Auch diese gehören in die Profilinformationen. Unter diesem Punkt sollte man jedoch ehrlich bleiben. Sprachkenntnisse die im späteren Beruf nicht wirklich angewendet werden können, müssen nicht als herausragend bezeichnet werden, wenn sie es nicht sind.
Auch bei dieser Form der Präsentation seiner selbst ist Authentizität maßgeblich für den Erfolg. Wer diese Tipps beherzigt, hat gute Voraussetzungen für einen schnellen Berufseinstieg nach dem Studium.
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